DMGD

„Digital HealthCare“ ermöglicht sektorenübergreifende Kommunikation in der Pflege Konsortium beantragt Förderung beim GKV-Spitzenverband

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Ziel des geplanten Projektes „Digital HealthCare“ ist die Reduzierung ungeplanter Hausarztbesuche im Haus der Lebensgemeinschaft Christlicher Senioren in Burbach – Lützeln, welches modellhaft für Pflegeeinrichtungen steht. Die Nutzung digitaler Instrumente erlaubt den intersektoralen Austausch von Patientendaten. Durch interprofessionelle digitale Kommunikation zwischen Pflegepersonal, Ärzten, Kliniken und weiteren Sektoren ist es möglich, Fahrten der Hausärzte in die Pflegeeinrichtungen im Einzelfall zu ersetzen, um zur Entlastung des Gesundheitspersonals beizutragen. Digitale Planungstools strukturieren frühzeitig geplante Arztbesuche, damit Patientenüberstellungen aus den Seniorenheimen in die klinische Pflege patientenindividuell vorbereitet werden können. Darin liegt die Gelegenheit, bedarfsgerechte Klinikaufenthalte zu optimieren.

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„Fundamentale Veränderungen im Gesundheitswesen“: Rückblick auf FoKoS-Vortrag beim SUMMERBird 2020

„Die Veränderungen im Gesundheitswesen sind fundamental“, erklärte Olaf Gaus, Geschäftsführer des FoKoS der Uni Siegen, in seinem Vortrag „HealthChange – Der Einfluss der Datenmedizin auf die Gesundheitsversorgung“ vor Mitgliedern und Gästen des Gesundheitsregion KölnBonn e.V. beim online-Sommerfest „SUMMERBird“ am 24.09.2020. Insbesondere die zukünftige Nutzung individueller Gesundheitsdaten werde für die regionale, intersektorale und interprofessionelle ambulante Versorgung eine große Rolle spielen. Gaus sprach von einem „Paradigmenwechsel“, der den Patient*innen mittelfristig mehr Autonomie bei der Beurteilung und Steuerung eigener Gesundheitsthemen erlaube.

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