Next Generation Design for Climate

Next Generation Design for Climate

design thinking und transformative lernen – innovative Unterrichtskonzepte für Schulen der Region

Hintergrund

Schule ist nicht mehr gleich Schule. Die Zeiten von Frontalunterricht sind passé. Wenn die Schüler von heute in Zukunft unsere Lebenswelten gestalten sollen, muss Schule ihnen dafür die notwendigen Werkzeuge an die Hand geben. Ein in der Privatwirtschaft etabliertes Instrument der Gestaltung ist die Design Thinking-Methodik. Durch die gestaltungsorientierte, interdisziplinäre und projektbezogene Ausrichtung bietet dieser Problemlösungs-Ansatz großes Potenzial für die Übertragung auf den schulischen Kontext. Die Anwendung der Design Thinking-Methodik in Verbindung mit neuesten didaktischen Konzepten befähigt die Jugend der Region, unsere Zukunft und die Herausforderungen der heutigen Zeit aktiv zu gestalten. So gelingt es gegenüber den Schülern und der Öffentlichkeit, die Aufmerksamkeit auf Themen wie die Klimadebatte zu richten, die notwendigen Werkzeuge der Gestaltung regional zu etablieren und einen Beitrag zu dem deutschlandweiten Projekt des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung mit dem Titel „The Next Generation for a better Environment“ zu leisten.

Problemlage

Bei der gegenwärtig angemahnten Großen Transformation geht es um einen globalen Wandel zu einer klimaverträglichen und nachhaltigen Gesellschaft ohne die Nutzung fossiler Brennstoffe. In Deutschland hat vor allem der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) die Debatte um die Große Transformation befördert. Damit Wissen über die Große Transformation die Gesellschaft erreicht, sind Aktivitäten und Kooperationen einer Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen erforderlich. Transformative Bildung setzt bereits in der Schule an. Es wird gefordert, in den Bildungsangeboten Bezüge zu Schlüsselfaktoren der Transformation herzustellen. Demnach soll vor allem ein Verständnis für Handlungsoptionen und Lösungsansätze entwickelt werden. Konkret bedeutet dies einerseits, innerhalb einzelner Disziplinen Bezüge zur Transformation herzustellen, aber gerade auch Disziplingrenzen zu überschreiten, um ein besseres Verständnis komplexer, systemischer und globaler Zusammenhänge zu ermöglichen und so Nachhaltigkeitskompetenzen aufzubauen.

Projektidee

Im Rahmen des Projektes „Next Generation Design for Climate“ soll ein innovatives Konzept entwickelt werden, mit dem in Kooperation von Universität Siegen (FoKoS und MINTus) und weiterführenden Schulen (gymnasiale Oberstufe) der Region die Potenziale der Einbindung der nächsten Generation in die Umweltdiskussion vor Ort adressiert werden. Ein Baustein der Projektidee ist die Design Thinking-Methodik, mit der die Lernenden an kreative Problemlösestrategien herangeführt werden. Die Design Thinking-Methodik ist eine im privatwirtschaftlichen Bereich etablierte Methode zur kundenorientierten Entwicklung von Lösungen. Der zweite Baustein ist die transformative Lernmethode Service-Learning, die auf ein Verständnis für Handlungsoptionen zur aktiven Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung zielt, um die Große Transformation als positive Zukunftsvorstellung wahrzunehmen.

Kontakt

Haben Sie Fragen zum Projekt?
Kontaktieren Sie uns!

Jacqueline Gräf
E-Mail: jacqueline.graef@uni-siegen.de
Telefon: +49 271 740-3068

Projektleiter

Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves
E-Mail: bjoern.niehaves@uni-siegen.de
Telefon: +49 271 740-3856

Lehrstühle

Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Arbeitsgruppe Chemiedidaktik

Wissenschaftler

Partner

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