DIPRA

Exploration und Konzeption Digitaler Praxen zur Verbesserung der Versorgung im ländlichen Raum.

Das Projekt DIPRA stellt hinsichtlich der strategischen Konzeption und dem erfolgreichen Anstoß der „Digitalen Modellregion Gesundheit Südwestfalen“ ein Initialprojekt dar, welches elementare Grundlagen hinsichtlich der Digitalisierung landärztlicher Prozesse sowie damit einhergehender Erfolgsfaktoren schafft (exemplarisch im Kreis Siegen-Wittgenstein). Vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklungen und Interventionsmöglichkeiten werden im Projekt DIPRA Prozesse, die im Tagesgeschäft landärztlicher Praxen arzt- sowie patientenseitig ablaufen, umfassend analysiert. Das Innovationspotential des DIPRA-Vorhabens liegt in der Ergründung neuer Integrationsmöglichkeiten mobiler Technologielösungen innerhalb von bisher wenig digitalisierten Prozessen und Behandlungspfaden der (ländlichen) Gesundheitsversorgung. Potentielle Ansatzpunkte bilden hierbei beispielsweise die kontinuierliche Erfassung von Gesundheitsdaten und die digitale Übertragung an behandelnde Ärzte sowie daraus resultierende, kurzfristige Behandlungsinterventionen im Falle gesundheitskritischer Zustände.

Zudem stellen ortsungebundene, digital unterstützte therapeutische Anweisungen im Falle von patientenseitig regelmäßig durchzuführenden Rehabilitationsübungen nach einem Klinikaufenthalt ein vielversprechendes Anwendungsfeld dar. Durch die Identifikation, Untersuchung und Bewertung geeigneter technischer Interventionsansätze im Arzt- und Patientenalltag kann die Innovationsfähigkeit digital ausgerichteter Praxen künftig sichergestellt werden.  Das offene Konzept ermöglicht darüber hinaus die marktwirtschaftliche Dissemination der Ergebnisse durch die Integration weiterer Akteure (u. a. Start-up-Unternehmen) sowie den Anstoß umsetzungsorientierter Folgeprojekte. DIPRA bietet zudem die Möglichkeit, innerhalb der Regelversorgung ein Rahmengerüst bereitzustellen, in welchem Behandlungen von Patienten potenziell verkürzt und gesundheitliche Eskalationen sowie die Notwendigkeit teurer Folgebehandlungen reduziert werden. 

Projekt-Status

Ansprechpartner

Dr. Olaf Gaus
E-Mail: olaf.gaus@uni-siegen.de
Telefon: +49(0)271 7404988

Projekt-Partner

Lehrstuhl für Versorgungsforschung, Dr. Dr. med. Charles C. Adarkwah
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves

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