DigiDocs

Überlokales digitalisiertes Praxis- und Behandlungskonzept für junge Mediziner in Kombination von Telemedizin und Präsenzsprechstunde.

Der Einsatz einer telemedizinischen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wird als unterstützende Maßnahme unerlässlich sein. Sie muss eine verbesserte Work-Life-Balance und überlokale Arbeitsbedingungen ermöglichen. Hinzu kommen integrierte Delegationsmodelle sowie regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungskonzepte für Patienten und medizinisches Personal.

Gemeinsam mit ansässigen Hausärzten, fortgeschrittenen Medizin-Studierenden verschiedener Medizinischer Fakultäten in NRW und Wissenschaftlern des FoKoS wird im Verlauf von vier Workshops ein DigiDoc-Konzept erarbeitet, in dem das Projekt wissenschaftlich und medizinisch-technisch entwickelt wird:

  • Wie können Mediziner unter Rückgriff auf telemedizinische Untersuchungs- und Behandlungsformen einen überörtlichen Praxisbetrieb realisieren?
  • Mit welchen Mitteln und unter welchen Voraussetzungen lassen sich Patienten mit medizinisch vertretbarer Qualität telemedizinisch behandeln?
  • Welche digitalen Kompetenzen und technische Assistenzsysteme müssen auf Seiten der Mediziner sowie der Patienten vorhanden sein?
  • Wie können legale, digital gestützte und entlastende Delegationsmodelle aussehen?

Ein gemeinsames unternehmerisches Engagement von Hausärzten, eine DigiDoc-Praxis aufzubauen und mit angestellten Ärztinnen und Ärzten zu betreiben, bietet sich an. Diese digitale Arztpraxis kann ein überlokales Sharing-Konzept verfolgen, indem angestellte Mediziner von verschiedenen Aufenthaltsorten aus telemedizinische Sprechstunden unter Rückgriff auf effektive Delegationsmöglichkeiten und reduzierte Selbstpräsenz vor Ort durchführen.

Projekt-Meilensteine

01. August 2019

Austausch im FoKoS mit Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt (Foto links), IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener und FoKoS-Geschäftsführer Dr. Olaf Gaus (Foto rechts).

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