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Michael Wäschenbach (MdL) im Interview: „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck ist gesundheitspolitisch von großer Bedeutung“

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Bild: Janine Taplan
„Ich finde die ‚Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck‘ beispielhaft, und sie ist als länderübergreifende Initiative gesundheitspolitisch von großer Bedeutung“, betonte Wäschenbach im Interview.

Zum vierten Mal besuchte der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach das Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS), um sich über die neuesten Entwicklungen innerhalb der überregionalen Initiative „Digitale Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ auszutauschen.

Michael Wäschenbach, Landtagsabgeordneter der CDU in Rheinland-Pfalz und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Demografie, diskutierte im FoKoS über die Bedeutung der „Digitalen Modellregion Gesundheit Dreiländereck“ (DMGD) und informierte sich beim Geschäftsführer des FoKoS, Dr. Olaf Gaus, über aktuelle Ergebnisse und nächste Schritte der mittlerweile zehn Forschungsprojekte innerhalb des Modellvorhabens.

Wäschenbach wies im anschließenden Interview auf das starke Potenzial der DMGD gerade jetzt während der Corona-Krise hin. Ein bevorstehender medizinischer Versorgungsmangel im ländlichen Raum betreffe nicht nur Nordrhein-Westfalen, sondern auch die angrenzenden Bundesländer. Insbesondere die anhaltende COVID-19-Pandemie mache nun, so Wäschenbach, deutlich, wie dringlich die Digitalisierung des Gesundheitssystems und die Vernetzung der Regionen im Rahmen der DMGD sei.

Die Überlastung des medizinischen Personals in Krankenhäusern zeigt sich auch im neuen Jahr anhand der steigenden Zahlen mit COVID-19 infizierter Personen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, weshalb in manchen Krankenhäusern zwischenzeitlich die Regelversorgung heruntergefahren wird, meldet die Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. auf ihrer Website. Rheinland-Pfalz stehe derzeit ebenfalls vor der Herausforderung, eine Notversorgung in den Krankenhäusern abzuwenden und sei mehr denn je auf eine „effiziente Gesundheitswirtschaft“ angewiesen, so Wäschenbach. Die fachlichen Kompetenzen und aktuellen Fortschritte innerhalb der Forschungsprojekte der DMGD erachtet der Landtagsabgeordnete als wertvolle Möglichkeit, „begrenzte Ressourcen effizienter im Sinne der Patienten“ zu verwenden. So seien z. B. die medizinische Videosprechstunde und der Einsatz telemedizinischer Technologien zur Vitaldatenerhebung und -auswertung sowie die Entlastung von Ärzt*innen elementare Bestandteile der DMGD-Forschungsprojekte. Diese würden hinsichtlich der beschlossenen Corona-Maßnahmen, wie etwa Hygienekonzepte zur Vermeidung des engen Kontakts vor Ort, immer wichtiger.

Das gesamte Interview mit Michael Wäschenbach sehen Sie hier:

AutorIn: Lisa Wnuck
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