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Digitalisierung zur Stärkung des Einzelhandels: Erste Ergebnisse im DALES-Projekt

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Bild: Bastian Kordyaka
DALES-Workshop im Juli

Die Digitalisierung wird oft als Problem für den Einzelhandel betrachtet. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Forschungsprojekt DALES in Attendorn, das den lokalen Einzelhandel mithilfe der Digitalisierung stärken will. Nun wurden aktuelle Ergebnisse aus dem Projekt präsentiert.  

Für das vom Land NRW geförderte Projekt DALES („Data Analytics für den lokalen Einzelhandel in einer zukünftigen Smart City“) haben sich das Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS), die IHK und das Daten-Analyse-Unternehmen statmath GmbH zusammengeschlossen. Gemeinsam sammeln sie Daten von Menschen, die sich durch Attendorn bewegen, die dann wiederum für den Einzelhandel nutzbar gemacht werden sollen. Die Daten geben beispielsweise Auskunft darüber, wie viele Kunden zu welcher Zeit in ein Geschäft kommen. Hiervon ausgehend kann dann überlegt werden, die Öffnungszeiten zu verlängern oder zu verkürzen, um den Betrieb zu optimieren.

Am 23. Juli 2020 fand die DALES-Veranstaltung „Mehrwerte der Datenanalyse im Licht der Corona-Pandemie“ statt, in deren Rahmen den beteiligten Einzelhändlern*innen des Projektes in Attendorn aktuelle Projektergebnisse präsentiert wurden. Hierbei ging die statmath GmbH der Frage nach, inwieweit Datenanalysen Einblicke liefern können, damit besser auf die Folgen der Corona-Pandemie reagiert werden kann, und welche unternehmerischen Potenziale sich aus der Kombination von Kassen- und WLAN-Daten sowie weiterer interner und externer Datenquellen ergeben. Das Forschungskolleg der Universität Siegen veranschaulichte erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung der Projektes, die sich mit der Identifikation der Akzeptanz verschiedener Projektinhalte und der Exploration möglicher Wirkungsvariablen beschäftigen.

AutorIn: Bastian Kordyaka
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