„Identität – Hass – Kultur“: Carl Friedrich Gethmann veröffentlicht neues Buch

„Identität – Hass – Kultur“: Carl Friedrich Gethmann veröffentlicht neues Buch

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Vor kurzem erschien der von Prof. Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann und Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf herausgegebene Sammelband „Identität – Hass – Kultur“.

Warum sehen viele Menschen die eigene kulturelle Identität bedroht? Was führt zu Hass gegenüber dem anderen und zu einer Ermächtigung zur Selbstverteidigung?

Hass ist wieder zu einem zentralen Thema des politischen Diskurses geworden. Fremdenhass, Antisemitismus und sogenannte hate crimes stellen die Gesellschaft, die parlamentarische Demokratie und den Rechtsstaat vor gravierende Probleme. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes „Identität – Hass – Kultur“ den Zusammenhang von Identität, Hass und Kultur, der in vielen Ereignissen der Zeitgeschichte, von der langen Reihe von terroristischen Anschlägen der letzten Jahrzehnte bis zu den jüngsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen, immer wieder fassbar wird.

„Identität – Hass – Kultur“ beinhaltet unter anderem die folgenden Beiträge:

Friedrich Wilhelm Graf
Der Haß Gottes
Ein fragmentarischer Versuch

Dan Diner
„Identität“ und Zugehörigkeit
Eine historisch-semantische Rückschau auf die Gegenwart

Jürgen Fohrmann
Identität, Markierung, Haß – Kultur

Aleida Assmann
Wer braucht Kultur? Und wer nicht?
Vom Nutzen und Nachteil eines Begriffs

Michael Quante
Prägungen durch Kultur –
über den Zusammenhang von Personsein und Hass

Gudrun Krämer
Islam Religion, Kultur
oder: von harten und von weichen Linien

Barbara Mittler
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
Klassische Musik-Kultur im Rahmen globaler Identitäts- und Haßdiskurse – Der Fall China

Die Beiträge des Sammelbandes dokumentieren die Vorlagen der wissenschaftlichen Gespräche der „Krupp Reimers-Forschungsgruppe“, deren Sprecher Carl Friedrich Gethmann ist. Das Kolloquium fand am 29./30. September 2016 und 15./16. November 2017 in der Werner Reimers Stiftung, Bad Homburg, statt. Die in Kooperation mit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Werner Reimers Stiftung begonnene Kolloquiumsreihe setzt es sich zum Ziel, im interdisziplinären Dialog zentrale Themen der globalisierten Gesellschaft in historischer und gegenwärtiger Perspektivierung zu erörtern und die Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Reihe greift Themen und Arbeitsweise von „Poetik und Hermeneutik“ auf.

Weitere Informationen zu dem Sammelband finden sich hier.

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