BLB.digital und vier weitere „Smart Cities-Modellprojekte“ in Südwestfalen gefördert

BLB.digital und vier weitere „Smart Cities-Modellprojekte“ in Südwestfalen gefördert

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Foto: Südwestfalen Agentur

Das Forschungskolleg der Universität Siegen entwickelt gemeinsam mit der Stadt Bad Berleburg eine „Digitale Agenda“, um die Verwaltung zu digitalisieren. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt. Gemeinsam mit den Projektanträgen aus Arnsberg, Menden, Olpe und Soest erhält die Stadt die Zusage einer finanziellen Förderung im Bundeswettbewerb „Smart Cities“.

Die Kommunen des Kreises Siegen-Wittgenstein setzen zunehmend auf die Digitalisierung ihrer Verwaltungen. Darunter ist auch die Stadt Bad Berleburg, die im Rahmen des Projekts „BLB.digital“ in ihrer Digitalisierungsstrategie wissenschaftlich durch das Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS) begleitet wird. Hierzu gehört nicht nur die Entwicklung einer Digitalen Agenda, sondern auch die Vernetzung mit anderen regionalen, nationalen sowie internationalen Akteuren, um gemeinsam voneinander zu lernen und Synergieeffekte zu nutzen. Mit Blick auf die Regionale 2025, die von der Südwestfalen Agentur getragen und durch das FoKoS unterstützt wird, hat sich Bad Berleburg in einem Projektkonsortium um die Förderung im Bundeswettbewerb „Smart Cities“ beworben – und gewonnen. „Der Erfolg zeigt erneut, dass der ‚Spirit‘ in Südwestfalen einfach stimmt: Digitalisierung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, und genau so geht man es auch an, zusammen!“, freut sich Björn Niehaves, der Direktor des FoKoS, über die Förderung für die Kommunen.

„Wir freuen uns riesig, dass die gemeinsame Bewerbung mit dem Projektkonsortium erfolgreich war“, erklärt Bürgermeister Bernd Fuhrmann, „das bestätigt den erfolgreichen Weg mit der Südwestfalen Regionale und der Gemeinsamen Initiative Digitalisierung in Siegen-Wittgenstein.“ Im Rahmen der dreijährigen Kooperation zwischen der Stadt und dem FoKoS soll die städtische Nachhaltigkeitsstrategie um eine Digitale Agenda erweitert werden, indem städtische Themenfelder geprüft und um digitale Ziele und Maßnahmen ergänzt werden. Am Ende des Prozesses soll ein Handlungsprogramm als Wegweiser für die digitale Transformation entstehen. Bad Berleburg ist eingeübt in der Entwicklung der smarten Daseinsvorsorge für einen attraktiven Arbeits- und Lebensraum und als eine der nachhaltigsten Städte und Gemeinden in Deutschland ausgezeichnet. Das Vorgehen vor Ort ist ein Beispiel aus und für das Projektkonsortium als auch für die gesamte Region.

„Der Zuschlag ist ein Meilenstein für die Region“, freuen sich auch Hubertus Winterberg und Stephanie Arens von der Geschäftsführung der Südwestfalen Agentur. „Wir haben es geschafft, in nur wenigen Wochen ein Projektkonsortium auf die Beine zu stellen und mit unserer Bewerbung zu überzeugen. Das ist eine großartige Gemeinschaftsleistung der Region. Hier hat sich Miteinander wieder einmal bewährt.“ Die Südwestfalen Agentur hatte gemeinsam mit den fünf Kommunen Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe und Soest die Bewerbung unter dem Motto „5 für Südwestfalen: digital-nachhaltig-authentisch“ auf den Weg gebracht. Rückendeckung bekam das Projektkonsortium aus den Städten und Gemeinden, von Unternehmen, der Universität, Dienstleistern, Verkehrsbetrieben, dem REGIONALE-Fachbeirat und aus der Politik. Mit Erfolg. Nun können die fünf Kommunen mit Fördermitteln exemplarisch Smart-City-Strategien entwickeln.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat Anfang dieses Jahres einen bundesweiten Wettbewerb zur Förderung kommunaler Smart Cities-Modellprojekte ausgeschrieben.

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